ID der Finanzhilfevereinbarung

861570

Finanziert unter

H2020-EU.3.4.

Start-/Enddatum

Juni 2020 – Mai 2023

Gesamthaushalt

€ 7 999 670

SAFE-UP

SAFETY TECHNOLOGIES

INTEGRATED TRANSPORT

Proaktive SAFEty-Systeme und -Tools für eine sich ständig verbessernde Straßenumgebung.

Bei zukünftigen Innovationen für vernetzte automatisierte Fahrzeuge hat die Sicherheit auf der Straße höchste Priorität. Um zukünftige Sicherheitsherausforderungen zu bewältigen, zielt das von der EU finanzierte Projekt SAFE-UP darauf ab, neue Technologien sowie Prüf- und Bewertungsmethoden zu entwickeln. Zu diesem Zweck wird sie sich auf zukünftige sicherheitskritische Szenarien, Sicherheitstechnologien und Methoden zur Sicherheitsbewertung konzentrieren. Die zukünftigen sicherheitskritischen Szenarien werden in einer Verkehrssimulationsplattform entworfen und getestet. Auf der Grundlage dieser Szenarien werden neue Sicherheitstechnologien für aktive und passive Systeme entwickelt, was zu vier Demos führt. Anschließend werden neuartige Methoden zur Sicherheitsbewertung entwickelt, um die Gesamtvorteile zu demonstrieren. Diese Arbeit wird dazu beitragen, die Zahl der Verkehrstoten zu verringern.

Ziel des Projekts

Der Verkehr und die Mobilität der Zukunft werden durch Innovationen bei den Connected Automated Vehicles (CAVs) gestört werden, bei denen die Sicherheit höchste Priorität haben wird. SAFE-UP zielt darauf ab, die kommenden Sicherheitsherausforderungen proaktiv anzugehen, indem es innovative Technologien, Prüf- und Bewertungsmethoden entwickelt. SAFE-UP basiert auf 3 Hauptpfeilern: i) zukünftige sicherheitskritische Szenarien, ii) neue Sicherheitstechnologien und iii) neue Methoden der Sicherheitsbewertung. Zukünftige sicherheitskritische Szenarien werden in einer hochautomatisierten und gemischten Verkehrsumgebung in einer Verkehrssimulationsplattform entworfen und analysiert. Auf der Grundlage dieser Szenarien werden neue Sicherheitstechnologien für aktive und passive Systeme entwickelt, die in 4 Demos münden. Das passive Sicherheitssystem von Demo 1 wird Rückhalte- und Insassenüberwachungstechnologien für neue Sitzpositionen umfassen. Es werden drei Prototypen von aktiven Sicherheitssystemen (alle im Fahrzeug, eines davon auch mit Benutzer und Infrastruktur) entwickelt. Demo 2 wird die Interaktion zwischen Fahrzeugen und VRUs unter schlechten Wetterbedingungen verbessern, während Demo 3 fortschrittliche Interventionsfunktionen zur Vermeidung kritischer Ereignisse integriert. Demo 4 wird aus einer Sicherheitslösung bestehen, die auf C-ITS basiert, um rechtzeitige Warnvorkehrungen zu ermöglichen. Um den Gesamtnutzen zu beweisen, werden neue Methoden zur Sicherheitsbewertung entwickelt. Das SAFE-UP-Konsortium ist ein weiterer wichtiger Aktivposten. Es besteht aus wichtigen Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette im Bereich Mobilität: fortschrittliche OEMs, führende Zulieferer und Industrie sowie die Wissenschaft. Die neuen Technologien werden die Zahl der Verkehrstoten reduzieren, indem sie Fußgänger, Radfahrer und motorisierte Zweiräder in städtischen Gebieten durch aktive Sicherheitssysteme und Autos in nicht-städtischen Gebieten durch passive Sicherheitstechnologien schützen, was sich auf 64% aller Verkehrstoten auswirken wird. SAFE-UP wird auch gezielte Bildungs- und Schulungsprogramme entwickeln, um die Einführung von automatisierten Fahrfunktionen zu fördern und gleichzeitig das Bewusstsein für die zukünftigen Herausforderungen der Verkehrssicherheit zu schärfen.

Konsortium

Koordinator: Idiada Automotive Technology SA

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